Heizen wird teurer - Wärmedämmung noch wichtiger
von Josef Stocker, 17.09.08 um 17:30 Uhr, 4 Kommentare, Kommentar verfassen

Cover: der Kronenzeitung vor einigen Tagen
Der Standard Online hat die aktuellen Zahlen zusammengefasst.
Die meisten österreichischen Haushalte heizen nach wie vor mit Öl und Gas. Laut Daten der Statistik Austria werden mehr als 955.000 Wohnungen mit Erdgas geheizt, gefolgt von Öl (rund 876.300). Auch im Burgenland ist der Anteil der Ölheizungen noch beträchtlich.
Der Preis für Heizöl ist in zwei Jahren um 30 Prozent gestiegen.
Das Zeitalter der billigen fossilen Energie ist wohl vorbei, und neben dem Umstieg auf erneuerbare Energie, Fernwärme und der effizienten Wärmepumpe, wird die Wärmedämmung noch mehr an Bedeutung gewinnen. Auf die neue Wohnbauförderung hab ich schon zuletzt in einem Beitrag hingewiesen.
Eine gute Wärmedämmung senkt nicht nur die Heizkosten, sondern schützt auch die Bausubstanz, sorgt für ein behagliches Wohnklima und steigert den Wert der Immobilie. Mit einem Satz: die Wärmedammung ist eine gute Investition.
Tipps zur Wärmedämmung gibt es wieder in einem Video:






Lüften im Winter
von Andreas Pinterits, 19.09.08 um 10:58 Uhr
Wie sieht es eigentlich mit Lüften im Winter aus? Ich habe mal davon gehört dass man eher besser kurz mit komplett offenen Fenstern lüften sollte als das Fenster stundenlang zu kippen. Gibt es da Erfahrungen dazu was die Heizkosten betrifft?
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Stoßlüften vs. Dauerlüften
von Georg Günsberg, 19.09.08 um 11:35 Uhr
Ja, das stimmt sicher. Stoßlüften (also das Öffnen der Fenster in mehrern Räumen für paar Minuten) ist insb. in der kälteren Jahreszeit viel besser und effizienter. Es sorgt für den entsprechenden Abtransport "verbrauchter" Luft.
Das Dauerlüften ist da nicht so gut, weil dadurch auch wärmespeichernde Bauteile, insbesondere Wände, runtergekühlt werden. Umso mehr muss man dann wieder heizen. Insofern betrifft´s dann auch die Kosten.