Gebäudestandards: Niedrig, Passiv, EnergiePlus-Haus...
von Josef Stocker, 26.02.09 um 17:01 Uhr, 0 Kommentare, Kommentar verfassen
Die beste Energie ist die eingesparte Energie. Die Entwicklung im Gebäudebereich hat in den vergangenen Jahren die technischen Möglichkeiten aufgezeigt. Die Gebäudestandards haben sich in den vergangenen Jahren enorm entwickelt.
Niedrigenergie, Niedrigstenergie, Passivhaus, 3-Liter-, Nullenergie-, Energieplushaus... – die Begriffe zur Beschreibung der Energiestandards eines Gebäudes werden laufend mehr – und manch Häuslbauer ist verunsichert, was denn wirklich gemeint ist. Daher will ich heute die wesentlichsten Begriffe zur Beschreibung der Baustandards für Gebäude mit geringem Energieverbrauch beschreiben. Ich will mich auf drei Kategorien konzentrieren, da diese Begriffe auch bei uns am häufigsten verwendet werden.
Das Niedrigenergiehaus
Niedrigenergiehäuser sind Gebäude mit einem Heizwärmebedarf von weniger als 40 kwh/m2 pro Jahr.
Das Land Burgenland hat im letzten Baugesetz das Niedrigenergiehaus als Standard bei der Neuerrichtung von Einfamilienhäusern festgeschrieben. Auch in der Sanierung von Gebäuden ist das Erreichen des Niedrigenergiehausstandards möglich - in erster Linie durch ausreichende Wärmedämmung.
Das Passivhaus
Passivhäuser sind die Weiterentwicklung der Niedrigenergiehäuser. Sie zeichnen sich durch einen Heizwärmebedarf von höchstens 15 kWh/m2 im Jahr aus. Der Begriff Passivhaus vermittelt, dass sich die Gebäude im Grunde genommen selbst aufheizen, indem sie die im Raum entstehende Wärmeenergie nutzen. Bei so guten thermischen Eigenschaften ist ein konventionelles Heizsystem nicht mehr nötig, das Haus wird durch die inneren Gewinne (Personen, Elektrogeräte) sowie die solaren Gewinne warm. Passivhäuser werden meist mit Hilfe von kontrollierter Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung beheizt.
EnergiePlus-Haus
Das EnergiePlusHaus geht noch einen Schritt weiter. Bei ihm ist der gesamte jährliche Energieverbrauch positiv. D.h. Heizenergie und der Stromverbrauch sind über das Jahr positiv bilanziert. Diese Haustypen weisen sogar einen Energieüberschuss auf. (siehe Beispiel Dobersdorf)
D.h., dass die Gebäudehülle hervorragend gedämmt ist (Passivhausstandard); der Energieverbrauch ist also minimal. Erneuerbare Energiequellen wie die Sonnenenergie (Photvoltaik) erzeugen einen Überschuss an Energie, der in das Stromnetz eingespeist wird.
Im Gegensatz zum Niedrigenergie- und dem Passivhaus ist das EnergiePlusHaus noch kein technischer Standard.
Niedrigenergie, Niedrigstenergie, Passivhaus, 3-Liter-, Nullenergie-, Energieplushaus... – die Begriffe zur Beschreibung der Energiestandards eines Gebäudes werden laufend mehr – und manch Häuslbauer ist verunsichert, was denn wirklich gemeint ist. Daher will ich heute die wesentlichsten Begriffe zur Beschreibung der Baustandards für Gebäude mit geringem Energieverbrauch beschreiben. Ich will mich auf drei Kategorien konzentrieren, da diese Begriffe auch bei uns am häufigsten verwendet werden.
Das Niedrigenergiehaus
Niedrigenergiehäuser sind Gebäude mit einem Heizwärmebedarf von weniger als 40 kwh/m2 pro Jahr.
Das Land Burgenland hat im letzten Baugesetz das Niedrigenergiehaus als Standard bei der Neuerrichtung von Einfamilienhäusern festgeschrieben. Auch in der Sanierung von Gebäuden ist das Erreichen des Niedrigenergiehausstandards möglich - in erster Linie durch ausreichende Wärmedämmung.
Das Passivhaus
Passivhäuser sind die Weiterentwicklung der Niedrigenergiehäuser. Sie zeichnen sich durch einen Heizwärmebedarf von höchstens 15 kWh/m2 im Jahr aus. Der Begriff Passivhaus vermittelt, dass sich die Gebäude im Grunde genommen selbst aufheizen, indem sie die im Raum entstehende Wärmeenergie nutzen. Bei so guten thermischen Eigenschaften ist ein konventionelles Heizsystem nicht mehr nötig, das Haus wird durch die inneren Gewinne (Personen, Elektrogeräte) sowie die solaren Gewinne warm. Passivhäuser werden meist mit Hilfe von kontrollierter Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung beheizt.
EnergiePlus-Haus
Das EnergiePlusHaus geht noch einen Schritt weiter. Bei ihm ist der gesamte jährliche Energieverbrauch positiv. D.h. Heizenergie und der Stromverbrauch sind über das Jahr positiv bilanziert. Diese Haustypen weisen sogar einen Energieüberschuss auf. (siehe Beispiel Dobersdorf)
D.h., dass die Gebäudehülle hervorragend gedämmt ist (Passivhausstandard); der Energieverbrauch ist also minimal. Erneuerbare Energiequellen wie die Sonnenenergie (Photvoltaik) erzeugen einen Überschuss an Energie, der in das Stromnetz eingespeist wird.
Im Gegensatz zum Niedrigenergie- und dem Passivhaus ist das EnergiePlusHaus noch kein technischer Standard.





