von Anne vom Solar-Forum, 12.06.09 um 11:52 Uhr

Diese Anlagen haben zwar ihren Reiz aber ich denke das sie nicht unbedingt etwas für Privatleute sind. Die Anschaffungskosten sind ja doch ziemlich hoch. Außerdem haben sie den Nachteil, dass sie einiges an Platz benötigen und somit die Nutzung des Grundstücks beeinflussen. Häufig ließt man das die freistehenden Anlagen auch für Sturmschäden anfälliger sind. Was haben Sie da für Erfahrungen gemacht? Haben Sie für diese Anlage eine Baugenehmigung benötigt?

Antwort

von Rudolf Titz, 15.06.09 um 15:32 Uhr

Hallo Anne!
Sie haben vollkommen recht, eine derartige Anlage ist wenig bis gar nicht für Privatpersonen geeignet. Unsere Anlage entspricht am ehesten dem Bedarf und den Anforderungen von Klein- und Mittelbetrieben. Sehr wohl gibt es aber auch kleinere Anlagen mit Nachführung und diese können sich unter bestimmten Voraussetzungen auch für Privatpersonen rechnen. Immerhin kann der Mehrertrag um bis zu 30 Prozent höher sein, wodurch sich die höhere Investition durchaus rechnet. Bei diesen kleineren Anlagen besteht aber oftmals die von Ihnen angesprochene Gefahr der Beschädigung bei Sturm. Ich kann in diesem Zusammenhang nur die Einholung eines Statiker-Gutachtens für den jeweiligen Standort empfehlen und eine entsprechende Verankerung bzw. eine entsprechende mechanische Dimensionierung. Der von uns verwendete Mover ist mit einem eigenen Windsensor ausgerüstet. Ein eingebautes Überwachungsprogramm bringt den Generatortisch des Mover bei Überschreitung der eingestellten Windgeschwindigkeit in eine horizontale Lage. Dadurch sind Sturmschäden weitgehend ausgeschlossen. Diese doch sehr aufwendige Methode ist bei kleineren Movern oft gar nicht oder nur sehr einegschränkt vorhanden, wodurch Sturmschäden eher entstehen können.
Die Frage ob wir unseren Mover einer Baugenehmigung unterzogen haben kann ich mit JA beantworten.

Kommentar verfassen


(optional)

Link zu Ihrer Website, Blog, Profil etc.



 

Bewerben Sie Ihr Unternehmen auf dem Ökocenter