Sonnenstrom für das Burgenland

In einer Pressekonferenz haben BEWAG und das Land Burgenland heute Maßnahmen für mehr Sonnenstrom präsentiert.

Pressekonferenz Sonnenstrom 29.07.
(v.l.n.r.: Ewald Samer, Walter Göllesz, Christian Illedits)

Hier der dazugehörige Pressetext:

Sonnenstrom für das Burgenland

Nach Wind und Biomasse soll nun auch Sonne verstärkt zur Stromerzeugung genutzt werden. Land Burgenland und BEWAG präsentieren Maßnahmen, die Anreize schaffen sollen.

Das Burgenland ist Vorreiter in Sachen Ökostrom: Schon 60% des gesamten Strombedarfs werden durch Alternativenergie abgedeckt, die BEWAG Tochter Austrian Wind Power ist Österreichs größter Ökostrom-Produzent. In zehn Windparks mit 138 Windkraftanlagen und einer Leistung von insgesamt 242 MW produziert die BEWAG Tochter Austrian Wind Power jährlich mehr als 507 Millionen Kilowattstunden Ökostrom. Damit trägt die BEWAG GRUPPE wesentlich zum Klimaschutz bei: Durch die Nutzung von Windenergie können jährlich 33,5 Mio. Liter Erdöl oder 355.373 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden. Erst kürzlich wurde die 2,5 Milliarden-Kilowattstunden-Grenze überschritten.

Fairer Einspeisetarif

Christian Illedits, SPÖ-Sprecher für Erneuerbare Energie: „Wenn das Burgenland bis 2013 tatsächlich stromautark werden soll, sind weitere Anstrengungen nötig. Dazu gehört ein weiterer Ausbau der Windkraft.“ Die EU habe die wesentlichen Teile des Ökostromgesetzes freigegeben, jetzt müsse dafür gesorgt werden, dass die Novelle rasch in Kraft trete, so Illedits. Entscheidend sei, ob der Bund auch neue, verbesserte Einspeisetarife verordne. Illedits: „Aus unserer Sicht muss hier dringend gründlich nachgebessert werden. Wir brauchen Einspeisetarife auf Europaniveau: Die Einspeistarife sind seit 2006 auf 7,53 Cent gefallen, während sie in Deutschland 9,10 Cent betragen. An diesem Wert müssen wir uns orientieren! Im Burgenland könnte die Windstromproduktion innerhalb der nächsten fünf Jahre um mehr als die Hälfte gesteigert werden. Allein die BEWAG könnte in diesem Zeitraum weitere 80 Windräder mit einer Leistung von 200 MW realisieren: Verbesserte Förderbedingungen würden bedeuten, dass für diesen Ausbau rasch grünes Licht gegeben werden kann.

Energie vom Himmel holen

Im Sonnenland Burgenland liegt es aber auch nahe, die Photovoltaik zu nutzen. Seit August 2009 gibt es eine „Förderaktion Photovoltaik“ durch den Klima- und Energiefonds für private Haushalte bis zu einer Leistung von 5 kWpeak in der Höhe von € 2.500 bis 3.200 pro kWpeak. Diese Aktion ist lobenswert, doch sei zu befürchten, so Illedits, dass der vorgesehene Topf – eine Million Euro für das Burgenland – sehr rasch ausgeräumt sein wird. Deshalb nutze man auch die eigenen Spielräume im Burgenland. „Der Landesenergieversorger BEWAG ist dabei, wie schon bei der Windenergie, die Speerspitze“, so Illedits.

Walter Göllesz, BEWAG Energie: „Das Gebot der Stunde ist Umdenken und Eigeninitiative: Mit dem Projekt BEWAG Sonnenstrom wenden wir uns an Errichter oder Sanierer von Einfamilienhäuser, die per Photovoltaik produzierten überschüssigen Strom verkaufen wollen.“

Weiterer Schritt Richtung Energieunabhängigkeit


Wer BEWAG Energie-Kunde ist, kann mit dem Energiedienstleister einen Fünf-Jahres-Vertrag eingehen und bekommt nach Installation einer Photovoltaikanlage pro eingespeister Kilowattstunde 7,08 Cent. Die Ablesung und Verrechnung erfolgt im Zuge der jährlichen Zählerablesung, für den Lieferanten fallen keine zusätzlichen Kosten – wie etwa Miete für den zweiten Zähler – an. Wer Interesse hat, kann sich an einen Öko- beziehungsweise Servicepartner der BEWAG (eine Liste der Betriebe findet man unter www.bewag.at) oder an einen Kundenberater der BEWAG Energievertrieb GmbH & Co KG wenden (0800/ 888 9000). Göllesz: „Entscheidet sich ein Kunde für BEWAG SonnenStrom, so profitiert er mehrfach. Einerseits macht er einen großen Schritt in Richtung Energieunabhängigkeit, zweitens leistet er einen Beitrag zum Umweltschutz und drittens senkt er seine Stromkosten. Wir bieten einen absolut fairen Preis.“ Das Angebot der BEWAG sei mit Abstand das beste im Vergleich zur Konkurrenz: Andere Anbieter würden mit etwas höheren Einspeisetarifen locken, jedoch den Einspeisern monatliche Verwaltungskosten verrechnen, so dass die Sache sogar zum Verlustgeschäft werden könne.

Kommentar verfassen


(optional)

Link zu Ihrer Website, Blog, Profil etc.



 

Bewerben Sie Ihr Unternehmen auf dem Ökocenter