Weil ein bisschen Klimaschutz nicht reichen wird
von Rudolf Titz, 24.11.09 um 21:53 Uhr, 1 Kommentar, Kommentar verfassen
Die heutigen Nachrichten sind voll mit dramatischen, neuen Daten zum Klimawandel. Ein aktueller Bericht zeigt, dass die bisherigen Annahmen bei weitem noch übertroffen werden könnten. Der Bericht mit dem Titel "Copenhagen Diagnosis", der hier zum Download zur Verfügung steht, zeigt, dass wir keine Zeit zum Handeln haben. Denn ohne deutliche Verminderungen der Treibhausgasemissionen könnte die Temperatur bis zum Jahr 2100 um bis zu sieben Grad Celsius steigen. Berichte dazu finden Sie u.a. auf orf.at oder auch im Spiegel Online.
Graphiken und ein Bericht von der Pressekonferenz in Wien sind auch hier zu finden.
Meine Interpretation des Berichts ist vor allem folgende:
1. Wir haben keine Zeit zu verlieren!
2. Mit "ein bisschen Klimaschutz" werden wir nicht weitergekommen!
Diese Graphik aus dem Bericht zeigt die Szenarien deutlich. (Quelle: The Copenhagen Diagnosis, 2009: Updating the World on the Latest Climate Science) Je später wir mit der CO2-Reduktion beginnen, desto mehr müssen wir den Ausstoß verringern.
In vielen Diskussionen der vergangenen Wochen hat man gehört: Die Photovoltaik ist noch nicht so weit, weil sie noch zu teuer ist und dass wir Prioritäten setzen müssen, da die Mittel knapp sind.
Die Begrenztheit der Mittel ist mir als Argument verständlich, aber sie greift zu kurz. Denn wie Hermann Scheer vor einigen Wochen in Eisenstadt beim 2. Energie Forum Burgenland der BEWAG (siehe älteren Beitrag hier) erläutert hat, reden wir von einer fundamentalen Transformation unserer Energieversorgung. Daher brauchen wir neben den anderen erneuerbaren Energieträgern wie Windkraft, Biomasse, Wasserkraft und Energieeinsparungen eben auch die weitreichende Nutzung von Solarenergie. Auch zur Stromproduktion. Denn Sonnenstrom wird definitiv eine Säule der erneuerbaren Energieversorgung sein. Und wir haben schlicht keine Zeit, erst im Jahr 2020 damit zu beginnen, sondern der Ausbau muss dann schon zu einem signifikanten Anteil beigetragen haben.
Das ist es, was die Politik verstehen sollte, bevor sie mit tausenden Vertretern nach Kopenhagen zur Klimakonferenz fährt.
Die Sonne ist unsere Zukunft.
Graphiken und ein Bericht von der Pressekonferenz in Wien sind auch hier zu finden.
Meine Interpretation des Berichts ist vor allem folgende:
1. Wir haben keine Zeit zu verlieren!
2. Mit "ein bisschen Klimaschutz" werden wir nicht weitergekommen!
Diese Graphik aus dem Bericht zeigt die Szenarien deutlich. (Quelle: The Copenhagen Diagnosis, 2009: Updating the World on the Latest Climate Science) Je später wir mit der CO2-Reduktion beginnen, desto mehr müssen wir den Ausstoß verringern. In vielen Diskussionen der vergangenen Wochen hat man gehört: Die Photovoltaik ist noch nicht so weit, weil sie noch zu teuer ist und dass wir Prioritäten setzen müssen, da die Mittel knapp sind.
Die Begrenztheit der Mittel ist mir als Argument verständlich, aber sie greift zu kurz. Denn wie Hermann Scheer vor einigen Wochen in Eisenstadt beim 2. Energie Forum Burgenland der BEWAG (siehe älteren Beitrag hier) erläutert hat, reden wir von einer fundamentalen Transformation unserer Energieversorgung. Daher brauchen wir neben den anderen erneuerbaren Energieträgern wie Windkraft, Biomasse, Wasserkraft und Energieeinsparungen eben auch die weitreichende Nutzung von Solarenergie. Auch zur Stromproduktion. Denn Sonnenstrom wird definitiv eine Säule der erneuerbaren Energieversorgung sein. Und wir haben schlicht keine Zeit, erst im Jahr 2020 damit zu beginnen, sondern der Ausbau muss dann schon zu einem signifikanten Anteil beigetragen haben.
Das ist es, was die Politik verstehen sollte, bevor sie mit tausenden Vertretern nach Kopenhagen zur Klimakonferenz fährt.
Die Sonne ist unsere Zukunft.
Tags: Klimawandel Klimaschutz






