Klimaschutz: die Wärmepumpe im Vergleich
von Werner Freiler, 12.10.09 um 12:34 Uhr, 0 Kommentare, Kommentar verfassen
In ziemlich genau zwei Monaten beginnt die UNO-Klimakonferenz in Kopenhagen, eine der wichtigsten Umweltkonferenzen dieses Jahrzehnts. Es wird darum gehen, weltweit verbindliche Ziele zur Reduktion der Treibhausgase ab dem Jahr 2013 zu vereinbaren. Derzeit liegen die Positionen noch weit auseinander.
Auch Österreichs Klimabilanz könnte besser sein. Von der Erreichung der derzeit gültigen Ziele bis 2013 (Kyoto-Ziel) sind wir über 20% entfernt, wobei die Rezession aktuell die Treibhausgasemissionen sinken lässt. Aber klar ist: Österreich muss beim Klimaschutz noch mehr tun.
Und somit komme ich auf unser Thema, nämlich die Wärmepumpe.
Eine aktuelle Studie des Energieinstituts an der Johannes Kepler Universität Linz im Auftrag des Bundesverbandes Wärmepumpe Austria (BWP) untersucht unterschiedliche Heizsysteme im Vergleich. Sie trägt den Titel "Ökologische, energetische und ökonomische Bewertung des Heizsystems Wärmepumpe im
Vergleich zu anderen Heizsystemen" und ist auf der Webseite des BWP zu finden.
Die Studie hat dabei ua. die CO2-Werte für ein Neubau-Szenario und ein Altbau-Szenario errechnet. Das zugrunde liegende Referenzszenario dieser Studie stellt ein Einfamilienhaus mit einer Wohnnutzfläche von 145 m2 mit vier Personen dar, wobei eine separate Untersuchung für einen Neubau und einen sanierten Altbau vorgenommen wird.
Die Werte bezüglich des Heizwärmeenergiebedarfs für Raumwärme pro m2 für den betrachteten Neubau und den sanierten Altbau orientieren sich an extrapolierten Werten und Angaben der Berichte der Oberösterreichischen Wohnbauförderung. Hier die Graphik zum Neubau-Szenario:

Quelle: Energieinstitut an der Johannes Kepler Universität Linz: "Ökologische, energetische und ökonomische Bewertung des Heizsystems Wärmepumpe im Vergleich zu anderen Heizsystemen" (Bundesverband Wärmepumpe Austria)
Dazu ist anzumerken, dass sich die Studie auf den österreichweiten Strommix als Quelle der Wärmepumpenenergie bezieht. Im Burgenland haben wir aufgrund des hohen Windkraftanteils jedoch noch bessere Werte. Das heißt, die CO2-Einsparung ist bei der Wärmepumpennutzung noch höher.
Auch im Altbau zeigt sich, dass die Wärmepumpe deutlich besser liegt als die meisten anderen vergleichbaren Heizsysteme.
(zum vergrößern Graphik anklicken)
Auch Österreichs Klimabilanz könnte besser sein. Von der Erreichung der derzeit gültigen Ziele bis 2013 (Kyoto-Ziel) sind wir über 20% entfernt, wobei die Rezession aktuell die Treibhausgasemissionen sinken lässt. Aber klar ist: Österreich muss beim Klimaschutz noch mehr tun.
Und somit komme ich auf unser Thema, nämlich die Wärmepumpe.
Eine aktuelle Studie des Energieinstituts an der Johannes Kepler Universität Linz im Auftrag des Bundesverbandes Wärmepumpe Austria (BWP) untersucht unterschiedliche Heizsysteme im Vergleich. Sie trägt den Titel "Ökologische, energetische und ökonomische Bewertung des Heizsystems Wärmepumpe im
Vergleich zu anderen Heizsystemen" und ist auf der Webseite des BWP zu finden.
Die Studie hat dabei ua. die CO2-Werte für ein Neubau-Szenario und ein Altbau-Szenario errechnet. Das zugrunde liegende Referenzszenario dieser Studie stellt ein Einfamilienhaus mit einer Wohnnutzfläche von 145 m2 mit vier Personen dar, wobei eine separate Untersuchung für einen Neubau und einen sanierten Altbau vorgenommen wird.
Die Werte bezüglich des Heizwärmeenergiebedarfs für Raumwärme pro m2 für den betrachteten Neubau und den sanierten Altbau orientieren sich an extrapolierten Werten und Angaben der Berichte der Oberösterreichischen Wohnbauförderung. Hier die Graphik zum Neubau-Szenario:

Quelle: Energieinstitut an der Johannes Kepler Universität Linz: "Ökologische, energetische und ökonomische Bewertung des Heizsystems Wärmepumpe im Vergleich zu anderen Heizsystemen" (Bundesverband Wärmepumpe Austria)
Dazu ist anzumerken, dass sich die Studie auf den österreichweiten Strommix als Quelle der Wärmepumpenenergie bezieht. Im Burgenland haben wir aufgrund des hohen Windkraftanteils jedoch noch bessere Werte. Das heißt, die CO2-Einsparung ist bei der Wärmepumpennutzung noch höher.
Auch im Altbau zeigt sich, dass die Wärmepumpe deutlich besser liegt als die meisten anderen vergleichbaren Heizsysteme. (zum vergrößern Graphik anklicken)
Tags: Klimaschutz Erdwärme CO2






