Die Wärmepumpe als Teil der Energiestrategie
von Werner Freiler, 24.03.10 um 12:53 Uhr, 0 Kommentare, Kommentar verfassen
Es wird derzeit viel über Energie geredet - auch in der Politik. Kürzlich präsentierten Wirtschaftsminister Mitterlehner und Umweltminister Berlakovich die neue Energiestrategie der Bundesregierung (Die Langversion dieses Papiers steht als Download bereit.).Ziel ist es, durch die konsequente Steigerung der Energieeffizienz in allen Sektoren der Volkswirtschaft und den Umstieg auf erneuerbare Energieträger die Energieimportabhängigkeit zu verringern und bis 2020 die EU-Vorgaben des Energie- und Klimapakets zeitgerecht zu erreichen.
Wer einen genauen Blick in vorgelegte Energiestrategie wirft, sieht, dass in mehreren Kapiteln auch die Wärmepumpe eine maßgebliche Rolle spielt.
Das ergibt sich allein schon dadurch, dass dem Gebäudebereich zur Erreichung der energie- und klimapolitischen Zielsetzungen eine zentrale Rolle zugeschrieben wird. Denn mehr als ein Drittel des Endenergieverbrauchs wird für die Bereitstellung von Raumwärme, Warmwasser und Kühlung in Wohn- und Dienstleistungsgebäuden aufgewendet.
Die Nutzung von Umgebungswärme durch Wärmepumpen wird insbesondere in energetisch besonders guten Gebäuden als sinnvoll betrachtet und soll weiter forciert werden. Die Wärmepumpe gilt ja mittlerweile auch in der EU-Richtlinie als erneuerbare Energie (siehe früheren Beitrag auf Ökocenter). Die geförderten Anlagen sollen dabei hocheffizient sein und optimal in das Wärmesystems eines Gebäudes integriert sein.
Interessant ist auch der Punkt, dass die Förderkriterien im energetischen Gesamtsystem betrachtet werden sollen. Das heißt, auch die eingesetzte elektrische Energie wird beleuchtet, um insgesamt einen hohen Deckungsgrad aus erneuerbarer Energie sicherzustellen. Es soll also nicht mehr egal sein, woher der Strom kommt.
Für das Burgenland sind das sehr gute Nachrichten, da wir bei der BEWAG ENERGIE schon jetzt 100 Prozent erneuerbare Energie anbieten.
Der Ausbau der Wärmepumpe sorgt damit nicht nur für mehr Energieeffizienz, sondern auch für einen höheren Anteil erneuerbarer Energie, mehr Versorgungssicherheit und eine Reduktion der Treibhausgase.






